Vingster Markt - der hässlichste Platz im Veedel?

eingestellt von Redaktion (Koeln-vernetzt.info Team), am Dienstag, 2. März 2010

Die Vingster Bürger sind unzufrieden mit ihrem Marktplatz: Sein baulicher Zustand und die Sauberkeit wird von vielen bemängelt. Zahlreiche Lastkraftwagenfahrer nutzen die Fläche nachtsüber außerdem als Rastplatz.

KOELN-VINGST - Der Vingster Marktplatz an der Rösrather Straße muss dringend um- und neu gestaltet werden. Da sind sich Politiker und Bürger einig. Fraglich ist allerdings nicht nur das „Wie“, sondern auch das „Wann“. „Es hat ja doch schon vor rund einem Jahr mit allen verantwortlichen Stellen der Verwaltung einen Ortstermin gegeben, bei dem Vorschläge gemacht und Zusagen gegeben worden. Leider ist davon nur wenig umgesetzt worden“, sagt Joachim Sledzinski, der Vorsitzende der Vingster Bürgervereinigung. Gemeinsam mit Kalks Bezirksbürgermeister Markus Thiele hatte er zu einer Bürgerversammlung in die Pfarrkirche St. Theodor geladen.

Und zahlreiche Bürger waren gekommen, um ihren Unmut über den - so Pfarrer Franz Meurer - „wohl hässlichsten Platz im Stadtteil“ zu äußern. Während auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Arbeiten an der Neubausiedlung „Vingstveedel“ schon auf der Zielgeraden angekommen sind, herrschen am Markt noch Verwahrlosung und Tristesse. Vor allem nach den Markttagen (dienstags und freitags) klagen die Bürger über eine zunehmende Verschmutzung des Geländes. „Die Abfallwirtschaftsbetriebe reinigen zwar, aber das reicht nicht aus“, sagt Sledzinski. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer von Hövi-Land, die immer wieder den Müll einsammeln und das Veedel verschönern, wäre unser Stadtteil schon längst weiter abgesackt.“

Das weiß auch Kalks Bürgeramtsleiter Norbert Becker: „Denen haben wir viel zu verdanken. So haben die Hövi-Mitarbeiter das demolierte Geländer repariert und neu gestrichen. Wenn wir in allen Ortsteilen solch ein ehrenamtliches Engagement hätten, wäre vieles besser. Als Stadtverwaltung haben wir ja die Order, drastisch zu sparen. Daher werden wir wohl kaum einen wunderschönen Marktplatz herrichten können.“

Die meisten Vingster wären schon mit der Verbesserung des Ist-Standes zufrieden. Neben den Müllbergen wurde besonders über die Lkw geklagt, die nachts auf dem Platz abgestellt werden. Zahlreiche 38-Tonner weichen hierhin aus, weil die Rastplätze auf den umliegenden Autobahnen oft überfüllt sind. Da es weder Toiletten noch ausreichend Abfalleimer gebe, wandere alles in die umliegenden Büsche und Grünanlagen, ist immer wieder zu hören. Die schon vor einem Jahr versprochenen Verkehrsschilder, die die Zufahrt für Lastwagen verbieten sollen, wurden nochmals angemahnt. Becker: „Dann könnten wir an die Lkw-Fahrer auch Knöllchen verteilen.“  ...

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Homepage des Kölner Stadtanzeigers.


 
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